Mein Weg zur Kunst
Ursprünglich führte mich mein beruflicher Weg in die Architektur.
Ich habe viele Jahre in diesem Feld gearbeitet, gepflanzt, entwarf und bewegte mich in klaren, strukturierten Formenwelten. Doch tief in mir spürte ich immer, dass meine eigentliche Ausdrucksform eine andere war.
Erst mit der Geburt meiner Kinder öffnet sich ein neuer Raum. In dieser Zeit fand ich zurück zur Malerei – zunächst leise, schnell im Verborgenen. Ich begann zu aquarellieren, malte für meine Kinder, für Jahreszeiten, für kleine Feste und innere Bilder. Und mit jedem Werk wurde deutlicher: Hier sprach meine Seele.
Das Aquarell wurde zu meinem natürlichen Medium – das Fließen des Wassers, das Loslassen der Farbe, das Vertrauen in Prozesse. Was zuerst ein Ausgleich war, wurde Schritt für Schritt zu meinem Weg. Ich ließ die Architektur hinter mir und folgte dem Ruf der Kunst.
Heute entstehen meine Bilder aus inneren Visionen, aus Naturverbindung, aus spirituellen Impulsen und aus dem Wunsch, Menschen über Bilder zu berühren und zu begleiten.
Denn Kunst kann Räume öffnen – Räume der Erinnerung, der Heilung, der Rückverbindung. So wurde mein Weg zur Malerei gleichzeitig ein Weg der Begleitung über die Sprache der Bilder.